Veranstaltungen kündigen wir nicht mehr auf dieser Seite an, sondern in unserem Wiki, bzw. auf der interaktiven Kalenderseite der Vernetzung zivilgesellschaftlicher Gruppen.
Plattsalat-Veranstaltungen
werden im Wiki eingetragen, alles anderen interessanten Veranstaltungen findet Ihr in dem gemeinsamen Kalender der Stuttgarter Vernetzung.
In den Terminkalender der Stuttgarter Vernetzung kann jedeR Termine eintragen, die er/sie ankündigen möchte.
Hier der direkte link zur Plattsalat-Veranstaltungsseite:
Veranstaltungsseite
im Plattsalat-Wiki. Auf der Plattsalat-Wiki-Seite kann
jeder sehr einfach Veranstaltungsankündigungen eintragen oder ändern
- wenn er/sie einen Benutzernamen und Paßwort hat.
Im Plattsalat-Wiki stehen auch viele andere Informationen
und Links. Nicht-Mitglieder können viele der Bereiche anschauen
(aber nicht editieren). Die Startseite des Plattsalat-Wiki ist hier.
.
immer am 1. Montag des Monats, Treffen der Mitglieder des Laden-Forums.
Anschließend offenes Treffen für alle. Mehr Infos
dazu hier.
In unregelmäßigen Abständen finden Weinproben
statt. Hier
können Sie die verkosteten Weine und die Lieblingsweine der Verkoster
einsehen.
Feuerseefest am 24/25. Juni. Auch in diesem Jahr mit Plattsalat-Infostand.
HelferInnen werden noch gesucht!
Plattsalat Event mit World-Café,
Open Space und großem Fest am Sa 13.5.2006 im Bürgersaal.
Alle Mitglieder haben die
Möglichkeit beim World Café ihre Strukturideen einzubringen
und die Ideen der Arbeitsgruppe zu diskutieren. Außerdem gibt
es Raum für viele andere Ideen.Eine
kleine Doku und Bilder vom Event findet Ihr hier.
Arbeitstreffen der Plattsalat-Strukturentwicklungsgruppe
(intern)
11.3.06 (14:00 Uhr Bürgerzentrum), 13.3.06 (17:00 EKiZ) und 27.3.06
(18:00 Uhr EKiZ)
Mitgliederversammlung. 10.2.2006 um 19:00 Uhr
im Bürgerzentrum West.
Infos zu vergangenen Veranstaltung siehe
unten
Ladenforum
Immer am 2. Montag des Monats um 18:15 Uhr
Es treffen sich die Mitglieder des Ladenforums, der verantwortlichen
Steuerungsgruppe für den Laden. Im Anschluß an
das Treffen besteht die Möglichkeit einer offenen Runde
für alle Interessierten.
Wenn auf der offenen Runde bestimmte Themen besprochen
werden sollen, bitte vorher Bescheid geben, damit es allen
angekündigt werden kann.
Plattsalat e.V.
Bismarckstr. 55/1
70197 Stuttgart
Vergangene Veranstaltungen
Plattsalat
Event mit World Café, Open Space und Fest.
Doku und Bilder vom Event hier.
Schokolade und Wein. Am 29.11.05,
veranstaltet von Eurotoques.
Anmeldung bis 20.11. bei Bernd Volz: bernd.volz@email.de. UKB 10,-
Euro
Einweihungsfest des Bürgerzentrums
West am 8.10.2005
Plattsalat
Sommerfest am 17.9.2005 ab 16:00 Uhr
Klausurtag - Zeit, sich
wieder einmal grundsätzlichere Gedanken zu machen. Am 22/23 Oktober.
Offen für alle Plattsalat-Mitglieder.
Festival der Kulturen auf dem Schloßplatz:
20-24. Juli. Plattsalat ist dabei.
Feuerseefest am 25/26. Juni. Auch in diesem
Jahr mit Plattsalat-Infostand.
Weinprobe und Informationen zum ökologischen
Weinbau mit Frau Hieber vom Weingut Schäfer-Heinrich um 19:00
am 3.6.2005 im Eltern-Kind-Zentrum.
Weinprobe und Informationen rund um Bio-Wein
im Laden am 9.4.2005 um 19:00 Uhr.
21. Mai 2004 Fairer Handel und Regionalität
am Beispiel Apfel-Mango-Saft. Mit Gabi Ludwig vom Weltladen Backnang
und Murrhardt. Um 20:00 im Eltern-Kind-Zentrum, Stgt-West
7.5.02 Kein Ausweg mehr - NGO-VertreterInnen
aus Indien berichten
Sommerfest 2004
am 18. September findet unser diesjähriges Sommerfest
statt.
Los geht es ab 15:00 Uhr.
Was ist geboten?
Essen und Trinken, Live-Musik, Zauberei für Kinder, Infos
rund um Bio, die neue Know-How-Datenbank, Feinkost-Spezialitäten
aus Italien, Leckereien vom Grill, Weinverkostung und noch
einiges mehr.
Eingeladen sind alle Plattsalat'lerInnen, aber auch Freunde
und Bekannte, und jedeR, der/die Lust hat, Plattsalat kennenzulernen.
Plattsalat e.V.
Bismarckstr. 55/1
70197 Stuttgart
Veranstaltungsreihe 2004
Plattsalat e.V. versteht sich seit der Gründung vor jetzt beinahe
6 Jahren nicht nur als Einkaufsgenossenschaft, in deren Laden die Mitglieder
sich billig mit Bioprodukten versorgen können, sondern auch als
politisches Projekt.
Wir wollen möglichst regionale Produkte anbieten, weil wir dies
für ökologischer halten. Was wenn sich herausstellt, dass
die Linsen aus China aber trotz langen Transportwegs eine günstigere
Ökobilanz als die Linsen aus Frankreich haben?
Wir wollen günstige Preise anbieten, damit auch SozialhilfeempfängerInnen
bei Plattsalat einkaufen können. Was aber, wenn wir feststellen,
dass die günstigen HerstellerInnen oft die unsozialsten Arbeitsbedingungen
bieten?
23.04.2004 Bioprodukte
und fairer Handel mit Wolfgang Poerschke (Gepa) um 19:00
im Treffpunkt Rotebühlplatz VHS Stuttgart, Raum B 205
21. Mai 2004 Fairer
Handel und Regionalität am Beispiel Apfel-Mango-Saft.
Mit Gabi Ludwig vom Weltladen Backnang und Murrhardt. Um 20:00 im
Eltern-Kind-Zentrum, Stgt-West
Nicht zuletzt aus diesen und ähnlichen Fragestellungen hat sich
auf dem monatlichen Aktiventreffen das Bedürfnis entwickelt, durch
eine Reihe von Veranstaltungen Diskussionen anzuregen. Ziel dieser Diskussionen
könnte es sein, genauere Kriterien darüber zu entwickeln,
welche Produkte eingekauft werden. Einige Schlagworte dazu lauten: Regionalität,
fairgehandelte Produkte, günstige Preise, soziale Arbeitsbedingungen
etc . - Kriterien, die sich, wie oben gesehen zum Teil gegenseitig ausschließen.
Das Fragen wird nach der Veranstaltungsreihe wahrscheinlich weitergehen
– vielleicht sind wir aber einem politischen „Gesamtansatz“
etwas näher gekommen – wissen etwas genauer, was wir in und
mit Plattsalat eigentlich wollen.
Bioprodukte und Fairer Handel
Diskussionsveranstaltung mit Wolfgang Poerschke
23. April, 19:00h Treffpunkt Rotebühl, VHS Stuttgart, Raum B 205
Seit über 25 Jahren hat sich die Gepa den fairen Handel mit Produkten
aus den armen Ländern auf die Fahnen geschrieben. Wolfgang Poerschke
ist ein „ Gepa-Mann der ersten Stunde“ und macht eine kurze
Einführung. In einem Filmbericht wird danach das „Vorzeigeprojekt“
der Gepa vorgestellt: eine Kooperative von KaffeeproduzentInnen im mexikanischen
Oaxaca, die Anfang der 90er auf Bioproduktion umgestellt hat und deren
„Mexiko Organico“ der Verkaufsschlager der Gepa geworden
ist.
Die Gepa, die mit Abstand größte Fairhandelsorganisation
in der BRD, hat in den letzten Jahren den Bioanteil bei den Lebensmitteln
auf über 60% gesteigert. Das bedeutet für die ProduzentInnen
nicht nur einen finanziellen Vorteil, sondern auch gesündere Arbeitsbedingungen.
Für uns KonsumentInnen liegen die Vorteile ebenfalls auf der Hand.
Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob im Zweifel lieber „bio“
oder doch lieber „fair“. Für die Gepa als Unternehmen
haben sich dadurch neue Vermarktungsstrategien eröffnet, die jedoch
nicht immer unproblematisch sind. Gleichzeitig haben große BioherstellerInnen
in den reichen Ländern angefangen, in diese neue Nische „bio
und fair“ mit eigenen Produkten zu drängen, die Frage ist
allerdings oft, ob dies mit „fair“ auch wirklich etwas zu
tun hat. Selbst die Gepa musste sich vor einigen Jahren in den Medien
solche Fragen gefallen lassen.
Auch wenn wir die alte Frage „Was nutzt der faire Handel?“
an diesem Abend vermutlich nicht beantworten können, dürfte
es eine interessante Veranstaltung werden.
Fairer Handel und Regionalität
am Beispiel Apfel-Mango-Saft
Mit Gabi Ludwig vom Weltladen Backnang und Murrhardt.
21.05.2004, um 20:00 im Eltern-Kind-Zentrum, Ludwigstr. 41-43 in Stgt-West
Dritte Welt Partner (DWP) ist eine Fairhandelsorganisation mit Sitz
in Ravensburg und vermarktet unter anderem Mangoprodukte der philippinischen
Kleinbauernorganisation Preda. Vor einigen Jahren kamen DWP und der
BUND in Ravensburg auf die Idee, fair gehandelten Mangosaft von Preda
und Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen als Mischung in lokalen
Saftereien abfüllen zu lassen und zu vermarkten. Mittlerweile hat
sich diese Idee auf zahlreiche lokale Projekte in ganz Deutschland ausgeweitet
und ist ausserdem ein grosser wirtschaftlicher und politischer Erfolg.
So haben sich zum Beispiel Weltläden aus dem Rems-Murr-Kreis mit
einem mittelständischen Saftproduzenten in Waiblingen-Bittenfeld
zusammengetan. Plattsalat bezieht den Apfel-Mango-Saft, ein echter Verkaufsschlager,
von dort. Der „Rems-Murr-Saft“ verbindet also die Vorteile
des fairen Handels mit dem Schutz der lokalen Streuobstwiesen und der
Förderung des Regionalitätsgedankens. Abgesehen davon schmeckt
der Saft auch noch vorzüglich. In der Zwischenzeit wurde die Kooperation
der Weltläden mit dem Saftabfüller auch noch um fair gehandelten
Orangensaft aus einem Gepa-Projekt ergänzt.
Unsere Referentin Gabi Ludwig arbeitet hauptamtlich in den Weltläden
Backnang und Murrhardt. Sie hat das Apfel-Mango-Projekt im Rems-Murr-Projekt
mit ins Leben gerufen. Als langjährige Fairhandels-Aktivistin kennt
sie auch die Arbeit von Preda und wird diese vorstellen: Ausser in der
Herstellung diverser Mangoprodukte ist Preda auch als Menschenrechtsorganisation
tätig. So werden z.B. Mädchen und Frauen unterstützt,
die Opfer des Sextourismus geworden sind. Über diesen Aspekt der
Preda-Aktivitäten wurde 2003 ein Film gedreht. In der BRD findet
zur Unterstützung die Kampagne „Aktion Schutzengel“
statt.
Eltern-Kind-Zentrum, Ludwigstr. 41-43
Regionalität - ein politisches Konzept?
mit Liselotte Unseld vom Deutschen Verband für Landschaftspflege
17.06 2004, 20:00h im Eltern-Kind-Zentrum, Ludwigstr. 41-43 in Stgt-West.
Immer wieder stoßen wir im Biohandel und auch im Sortiment von
Plattsalat auf die berühmten Äpfel aus Chile oder Neuseeland,
die einen Transportweg von 15.000-20.000 km zurücklegen, bevor
sie in den Regalen von Plattsalat landen. Nun könnte man es sich
einfach machen und sagen: wir entfernen solche Produkte aus dem Sortiment!
Aber abgesehen davon, dass es auch unter den Plattsalat-Mitgliedern
die Einstellung gibt: „Ich will aber Bio-Äpfel 365 Tage im
Jahr!", sind plakative Schnellschüsse nicht sinnvoll. Vielleicht
stimmt das Gerücht. nachdem die Apfelproduktion in Chile so effizient
ist, dass die „Ökobilanz" trotz des Transportwegs nicht
schlechter ist. als diejenige von z.B. Bioäpfeln vom Bodensee.
Aber was ist eigentlich eine „Ökobilanz"? Was bedeutet
Regionalität, außer dass die Produkte aus der Region kommen
und dadurch weniger Transportwege benötigen? Kann Regionalität
zusammen mit anderen Kriterien wie soziale Verantwortung und Ökologie
auch als politisches Konzept formuliert werden, mit dessen Hilfe Konsumentinnen
und Produzentinnen wieder mehr Verfügungsmacht über die alltäglichen
Wirtschaftsprozesse zurückerobern können? Geht Regionalität
nicht zu Lasten eines solidarischen Wirtschaftsaustauschs mit den „armen
Ländern"?
Die Diskussion sollte sich also weniger an Details abarbeiten als vielmehr
an diesen oder ähnlichen übergeordneten Fragestellungen.
Um diese Diskussion einzuleiten und anzuregen, haben wir als Referentin
Liselotte Unseld vom „Deutschen Verband für Landschaftspflege
(DVL)" eingeladen. Der DVL ist ein freiwilliger Zusammenschluss
von Naturschutzverbänden, Landwirtinnen und Kommunalpolitikerinnen
und findet seit der Gründung '1986' immer mehr regionale Verbreitung.
Innerhalb des DVL werden wichtige Diskussionen um die Themenkreise Landwirtschaft,
Ökologie, EU-Agrarpolitik etc. geführt. Liselotte Unseld ist
Agrarwissenschaftlerin und wird in einem etwa halbstündigen. Referat
zunächst eine Einführung in die wichtigsten Begrifflichkeiten
wie Regionalität, Nachhaltigkeit, Ökobilanz etc. geben, so
dass wir mit einer gewissen Grundlage in die Diskussion gehen können.
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser! Die Zertifizierung
von Bioprodukten.
Mit Martina Seyi Mit Martina Seyi von der Zertifizierungsstelle
BCS, Nürnberg.
Um 20:00 im Eltern-Kind-Zentrum, 41-43 in Stgt-West
Noch vor wenigen Jahren herrschte meist heillose Verwirrung unter den
KonsumentInnen, wenn es darum ging Bio-Lebensmittel als solche zweifelsfrei
zu erkennen. Da gab es die Etiketten der alteingesessenen Anbauverbände
wie Bioland und Demeter, dazu noch eine ganze Reihe kleinerer ProduzentInnen.
Da sich jedoch das Geschäft mit Bioprodukten als lukrativ entpuppte,
wurden auch zahlreiche konventionell hergestellte Lebensmittel mit Schlagworten
wie Bio-, Öko- oder Natur- versehen. Regionale ErzeugerInnen erfanden
irgendwelche dubiosen Gütesiegel.
Da spielte es leider fast keine Rolle, dass geübte VerbraucherInnen
schon seit 1992 anhand der Kennzeichnung durch eine Öko-Kontrollstelle
feststellen konnten, ob „bio“ oder eben nicht. Aufgrund
des Drucks durch die Anbauverbände hatte sich die EU zu einer Verordnung
für Bio-Lebensmittel durchgerungen. Erst seit Einführung des
einheitlichen sechseckigen, grünen Biosiegels kann man von einigermaßen
transparenten Verhältnissen sprechen.
Diese EU-Ökoverordnung hat Mindeststandards gesetzt, die von staatlich
geprüften Öko-Kontrollstellen überwacht werden. Momentan
betrifft dies die landwirtschaftlichen Herstellungsbetriebe, die weiterverarbeitenden
Betriebe, sowie den Handel und die Logistik sofern an offenen Waren
umgefüllt oder umgeladen wird. Geplant ist die Einbeziehung des
kompletten Groß- und Einzelhandels, sowie von Einrichtungen, in
denen Bio-Lebensmittel in großen Mengen konsumiert werden (Kantinen,
Restaurants, Kindertagesstätten). Darüber hinaus haben die
großen Anbauverbände weiterhin eigene Zertifizierungskriterien,
die zum Teil erheblich strenger sind als die EU-Verordnung.
Ist also alles in bester Ordnung bei den europäischen Bio-Lebensmitteln?
Was ist mit den Großbetrieben im Süden der EU? Wie wird mit
Importen umgegangen? Warum gibt es für den gesamten Bereich Kosmetik
und Reinigungsmittel keine einheitliche Öko-Kontrolle? Wer bestimmt
eigentlich die Kriterien?
Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir zusammen mit Martina Seyi
auf den Grund gehen. Sie ist Agrarbiologin und arbeitet nach einigen
Jahren im Entwicklungsdienst nun als Zertifiziererin bei einer großen
Öko-Kontrollstelle. Sie wird uns in das Einmaleins der Öko-Kontrolle
einführen, um dann in die kritische Diskussion einzusteigen.
19.4.2003 von 14:30-20:00 Uhr Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ), Ludwigstr. 41-43, Stuttgart
für Mütter und Väter die mit wenig Aufwand gesunde Kost
für ihr 5-15 Monate alte Baby kochen möchten. Der Kurs bietet
eine Übersicht über die Ernährung von Babys (ca.1,5 Stunden).
Im praktischen Teil kann jeder in ca. 3-4 Stunden Babynahrung für
3-5 Wochen herstellen.
Mit der zunehmenden Integration des Biomarkts in den normalen
Lebensmittelmarkt halten Produkte und Vermarktungsmethoden im
Bio-bereich Einzug, die bis vor ein paar Jahren noch kaum vorstellbar
waren.
Biologische Landwirtschaft ist für viele Konsumenten mehr
als nur keine Chemie zu kaufen. Für Viele ist eine andere
Art des Wirtschaftens wichtig und auch der Wunsch, einen fairen
Preis für die Produzenten hier und auch anderswo zu bezahlen.
Vor dem Hintergrund der Veränderungen im Biobereich, insbesondere
auch seit der "Agrarwende" wollen wir einen genaueren
Einblick geben und haben dazu zwei Großhändler eingeladen.
Großes Fest bei Plattsalat !!!
Am Samstag, den 8.6.2002 - ab 12:00 Uhr
in den Höfen und im Laden von Plattsalat
Mit Live-Jazz, Live-Kaffeerösten, Vergleichsgrillen mit
mit Öko-fleisch und konventionellem Fleisch, Kinderprogramm,
Hocketse und allem drum und dran.
Jeder der Interesse hat ist herzlich willkommen!
Ideen zum Programm und tatkräftige Unterstützung
sind herzlichst willkommen.
Wer eine Idee hat, etwas präsentieren will oder einfach
nur helfen will, kann sich im Laden oder per e-mail melden.
Gemeinsam mit dem FIAN (eine Organisation, die sich um Landrechts-
und Agrarreformfragen kümmert) und dem EKiZ haben wir Jayashree
und John Bosco eingeladen. Sie werden von der Situation in Indien
und über ihre Arbeit berichten.
Genaueres in der folgenden Beschreibung. Anfahrtshinweise ganz
unten.
Kein Ausweg mehr?
Die Folgen der Globalisierung für indische Bauern und
Bäuerinnen Die Auswirkungen des Agrarabkommens der WTO
auf Kleinbauern und -bäuerinnen insbesondere in Ländern
der "Dritten Welt" sind dramatisch. Mit der Öffnung
der Außengrenzen für Importe von Nahrungsmitteln
werden die Produzenten direkt dem Wettbewerb auf dem Weltmarkt
ausgesetzt. Preisverfall von landwirtschaftlichen Produkten
und Verdrängung von Kleinbauern aus der Produktion sind
oft die Folge. Die betroffenen Bauern und Bäuerinnen werden
damit meist ihrer Existenzgrundlage beraubt. Die Si-tuation
ist mittlerweile so dramatisch, daß es im Bundesland Karnataka
eine Selbst-mordwelle von Bauern gibt, Resultat von Verschuldung,
sinkenden Erzeugerpreisen u.a.
Jayashree Bosco und ihr Mann John Bosco aus Südindien
berichten über die aktuelle Situation in Südindien.
Jaya leitet eine Nichtregierungsorganisation, die insbesondere
Rechtshilfe und -beratung für Frauen leistet. John arbeitet
mit Bauern insbesondere zum Thema WTO und Globalisierung.
Anfahrt
S-Bahn Haltestelle Feuersee aussteigen. Hundert Meter oberhalb in die
Senefelderstraße nach rechts einbiegen und bis zur Ludwigstraße
laufen. Dort ist es ein großes neues Gebäude ein paar Meter
die Straße hoch: Ludwigstr. 41-43