Biolectric und Suppentanz im Glashaus vom plattsalat West
Veranstaltet von Aron and Friends mit Music, Soup, Drinks, Friends, Dance
Wann: Samstag, 15. Februar von 13 – 17 Uhr
Wo: plattsalat West
Kommt vorbei!

Veranstaltet von Aron and Friends mit Music, Soup, Drinks, Friends, Dance
Wann: Samstag, 15. Februar von 13 – 17 Uhr
Wo: plattsalat West
Kommt vorbei!

Mechthild Hubl vom www.vielfaltsgarten.de in Leinfelden-Echterdingen ist Agraringenieurin, Samengärtnerin. Sie pflegt neben einem 1.600 qm großen Gemeinschaftsgarten einen Acker zur Saatgutvermehrung der Bio-zertifiziert ist und nach Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet wird. Der Schwerpunkt liegt bei regionalen alten Kulturen und samenfesten Sorten, die es im Handel nicht mehr gibt. Zum Thema hat Mechthild Hubl das Buch „Meine Samen-Gärtnerei“ im Kosmos Verlag veröffentlicht.
Konventionelles Saatgut, oft Hybridsaatgut, hat viele Nachteile: Um Leistungsstärke und schnelles Wachstum nach dem Säen zu garantieren, ist eine energieaufwendige Produktion nötig. Zudem muss das Saatgut von Hybridsorten jährlich neu gekauft werden. Wer dagegen samenfeste Sorten im eigenen Garten anbaut, kann sich und der Umwelt etwas Gutes tun: Eigenes Saatgut ist standortgerechter, schont wichtige Ressourcen und hilft mit, die reiche Vielfalt der Kultursorten zu erhalten.
Eigenes Saatgut ist für Mechthild die Basis der Ernährungssouveränität. In Vorträgen und Kursen gibt sie ihr Wissen weiter.
Wann: 18. Februar um 18Uhr
Wo: Glashaus, plattsalat West
Kosten: Der Vortrag von Mechthild ist kostenfrei.
Für die anfallenden Kosten bitten wir um einen Beitrag von etwa 5 € oder eine Spende deiner Wahl.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, melde dich bitte an unter: sabina.marreiros@west.plattsalat.de
Wir freuen uns auf einen spannenden und bereichernden Austausch!

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, heißt es in der makrobiotischen Küche. Bevorzugt wird die Gemüsesuppe – Verfeinert mit Miso, Ume Su und Tamari. Diese soll besonders im Winter innerlich wärmen und genügend Energie für den gesamten Tag spenden.



Mit 10 wunderbaren Gästen widmeten wir unseren ersten Workshop zur Makrobiotik der wichtigsten Mahlzeit des Tages. Bewaffnet mit Messer, Schneidebrett, Schäler und Gemüsebürste und unter Anleitung von Marie Hélène bereiteten wir gemeinsam die herrliche Gemüsesuppe zu. Zahlreiche Zutaten wie Kichererbsen, Linsen, Karotten, Kürbis, Zwiebeln, Champions, Stangensellerie, Pastinaken und Reis und mehr wurden eingeweicht, vorgekocht, geschnippelt und zuerst zu Brühe und schließlich zur Suppe zubereitet. Alle Zutaten gibt es im plattsalat West.



Verfeinert wurde die Suppe mit zahlreichen Gewürzen, Miso, Ume Su und Tamari. In gemeinsamer Runde und schönen Gesprächen genossen.



Vielen Dank an alle Teilnehmer! Es hat großen Spaß gemacht mit Euch.

Marie Hélène und Sabina
Alle Bilder sind von Heike Rittler. Vielen Dank liebe Heike!
„Gehen wir der Banane auf den Grund! Mit einem Mix aus historischen und aktuellen Bananentexten, mit verblüffenten Fakten und erstaunlichen Kochrezepten, mit Songs, mit Soundeinlagen und mit Mitteln des Figurentheaters schauen wir auf ihre Turbolente Geschichte und schälen heraus, was die Banane für uns bedeutet.”
Die Banane ist in Gefahr! Kein Obst hat Deutschlands Identität so schnell reifen lassen, wie die kernlose Kunstbeere aus den Tropen. Doch nun bedroht die Panamakrankheit Deutschlands Frucht Nummer zwei. Höchste Zeit die, Banane mit hochleben zu lassen mit einer besonderen Show! Und es gibt Bananenkuchen, natürlich den historischen Bananenkuchen von 1927. Der ist irre.
Am 24. und 25.1.2025 um 20 Uhr im Wandel.Handel in Stuttgart-Ost!
Weitere Infos : https://schmetterlings.haus/bananaboat/
Ticketreservierungen über info@schmetterlings.haus
Es spielen Elena Sophie Böhler und Nikita Gorbunov, Regie: Boglárka Pap,
Text: Nikita Gorbunov
Die Show wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart und die Heidehof-Stiftung, sowie vom Engagement Global. Die Kosten werden dadurch jedoch nicht vollständig gedeckt. Deshalb schlagen wir für unsere Show einen Einttrittspreis von 10/15€ vor. Über weitere Spenden freuen wir uns natürlich auch (z.B. über PayPal: info@goldenerschmetterling.art).
Backstory
The Last Bananaboat ist ein Collagen-Stück, das im theatralen Recherche-Projekt “Bananenduft”entsteht. Mit der prekären Situation der Banane als globales Agrarprodukt als Kompass, suchen,wir einen Weg, um hinter den prekären Zustand unserer gesellschaftlichen Debatte in Sachen Nachhaltigkeit zu kommen. Und wenn wir dabei etwas finden, was uns verbindet, probieren wir,davon. Wir wollen mit unserer Arbeit nicht nur zum x-ten Mal für ökologische und gesellschaftliche Missstände sensibilisieren, sondern gegenseitiges Vertrauen und Vertrautheit in der Auseinandersetzung mit einer nachhaltigen Zukunft schaffen. Darum begeben wir uns in einen kollaborativen Stückentwicklungsprozess und kommen gemeinsam mit Vertreterinnen der,Lebensmittelbranche, Aktivistinnen und interessierten Laien von einer passiven Sorge vor der Zukunft zu einem aktiven Bewusstsein für die stetige Neuerfindung der Welt.
Wir sind überzeugt: Eine andere Welt ist möglich – auch beim Einkaufen!
Du möchtest selbstbestimmt einkaufen? Die Umwelt ist Dir wichtig und Du willst, dass sich auch Dein Laden darum kümmert? Dich interessiert wie ein fairer Handel mit biologische Produkten möglich sein kann?
Wir haben ein Konzept: Als selbstverwalteter Mitglieder-Bioladen handeln wir als Gemeinschaft – selbstbestimmt, umsatzunabhängig und fair gegenüber den Erzeugern und leisten so einen Beitrag zum ökologischen und sozialen Wandel. Und Du kannst mitbestimmen wie wir das machen.
Willst Du plattsalat kennenlernen? Wir stellen Dir das Konzept vor und die Idee dahinter und wie Du Teil einer anderen Welt beim Einkaufen werden kannst.
Komm vorbei, das nächste THAT’S plattsalat ist am Donnerstag den 23. Januar um 18 Uhr
Anmeldung: sabina.marreiros@west.plattsalat.de
Wo:
plattsalat West
Gutenbergstraße 77a
70197 Stuttgart
Entdecke die Welt der makrobiotischen Küche
Hast du Lust, gemeinsam mit uns in die faszinierende Welt der makrobiotischen Küche einzutauchen? Wir, Marie Hélène und Sabina, befassen uns seit einiger Zeit mit dieser fernöstlichen Ernährungsweise, bei der der Fokus auf unserer Mitte und unserem Qi liegt.
Komm doch zu unserem ersten Workshop und erfahre mehr!
Wann: 28. Januar um 17 Uhr
Wo: Glashaus, plattsalat West
Was dich erwartet:
Kosten: Der Workshop und die Gespräche sind kostenfrei. Für die Verköstigung bitten wir um einen Beitrag von etwa 5 € oder eine Spende deiner Wahl.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, melde dich bitte an unter: sabina.marreiros@west.plattsalat.de
Wir freuen uns auf einen spannenden und bereichernden Austausch!
Immer mehr Großstädter*innen kommen auf den Geschmack und sammeln Nahrungsmittel im Asphaltdschungel. Sie ernten Kräuter am Straßenrand und ziehen wildes Gemüse aus Betonritzen. Das Spannende: Die modernen Jäger*innen und Sammler*innen handeln aus Überzeugung. Das Essen, das sie in der Stadt finden, sei nicht nur umsonst und lecker, sondern auch vielfältiger als im Supermarkt. Christian Amys ist ein Profi im „Urban Foraging“. In seiner Heimatstadt Brighton sucht er nach frischen Nahrungsmitteln. Die englische Küstenstadt ist für ihn ein urbaner Garten Eden. Wildes Gemüse und Kräuter findet Christian an Orten, an denen die meisten niemals Essbares vermuten würden. Für Lebensmittel aus dem Supermarkt gibt der 42-Jährige nur noch wenige Pfund in der Woche aus: „Ich will unabhängig sein und verlass mich nicht gern auf den Supermarkt. Ich suche gern vor meiner Haustür, weil es schön zu wissen ist, wo mein Essen herkommt.“ Christian Amys hat 20 Jahre als Spitzenkoch gearbeitet, bevor er zu einem Urban Forager wurde. Heute zeigt er auch anderen, wo man wilden Fenchel, Bärenklau, Ananaskraut und Löwenzahnköpfe findet und was sich daraus kochen lässt. Inzwischen beliefert Christian sogar Spitzenrestaurants und Cocktail-Bars mit seinen wilden Delikatessen. Auch Alexis Goertz sucht ihr Essen am Straßenrand und in Parks. Die Kanadierin lebt seit über zehn Jahren in Berlin. Was sie sammelt, macht sie auch gleich haltbar durch die jahrhundertealte Technik der Fermentierung. Ob Nachtkerzen-Kapern, Bärlauch-Kimchi oder Giersch-Sauerkraut – für Alexis geht es bei der Fermentierung um mehr als nur Konservierung: “Fermentierung macht das Essen vor allem leckerer und besser verdaulich. Und ich bin einfach süchtig danach geworden.” Regelmäßig lädt Alexis zu urbanen Kräuterwanderungen ein und erklärt, was essbar ist und was man wegen Vergiftungsgefahr meiden sollte. Der 33-Jährigen geht es darum, die Natur in der Stadt neu zu entdecken: „Berlin ist fantastisch, um Essen zu suchen. Die Vielfalt ist immens. Nicht nur bei den Menschen, auch in der Natur.“
Beim unserem zweiten Workshop stand das Wintergemüse vor allem die Rüben im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit Heike Rittler, die im Vorfeld alle Rezepte zu Salaten und zur deftigen Suppe kreiert und zusammengestellt hat, haben wir geschnippelt, Rüben roh verkostet und das Glashaus umgestaltet.

Aus Wintergemüsen wie Topinambur, Schwarzwurzeln, Navettrübchen, Steckrüben, Posteleien und Rote Beete wurden für allerlei Salate, Vorspeisen und eine deftige Suppe verfeinert mit köstlichen Gewürzen, Käse, Nüssen und Honig gezaubert.

In gemeinsamer Runde zu wunderbarem Wein und schönen Gesprächen verspeist und genossen. Vielen Dank an Heike und alle Mitschnippler! Es hat großen spaß gemacht mit Euch!

Alle Bilder sind von Heike Rittler. Vielen Dank liebe Heike!
Wenn im Herbst geerntet wird, beginnt für Landwirtin Claudia Dollinger in Mittelfranken die Zeit des Fermentierens. Ob Kohl, Wurzeln, Gemüse oder Obst – viele frische Produkte lassen sich einlegen und haltbar machen. Nach wenigen Tagen bis Wochen dient das Ergebnis als Beilage oder Brotzeit, ja sogar als Zutat beim Kuchenbacken.
Landwirtin Claudia Dollinger arbeitet auf ihrem Hof in der Nähe von Nürnberg nach dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft. Die Mitglieder teilen sich die Ernte, egal wie sie ausfällt. Weil im Herbst Jahr für Jahr viele Produkte gleichzeitig reif sind, haben sich Claudia und ihre Mitstreiter aufs Fermentieren spezialisiert: Diese alte Methode des Konservierens macht frische Produkte mit Hilfe von Bakterien über lange Zeiträume haltbar, ohne dass wertvolle Nährstoffe verloren gehen. Dazu braucht es nur Salz, Flüssigkeit und Zeit. Fermentiertes schmeckt leicht sauer und ist sehr gesund. Bei Claudia gibt es den Klassiker Sauerkraut, aus Weiß- und aus Rotkraut. Dazu schmeckt eine regionale Spezialität: fränkische Bratwürste. Die koreanische Variante, Kimchi, lässt sich auch mit heimischem Kraut herstellen, wird aber anders gewürzt. Und als Experiment backt Claudias Tochter Marlene Brownies mit fermentierter Roter Bete.
